Attraktionen
Apoxiomen
Die Statue Apoxiomen hat das kroatische Kulturerbe, als einer der wichtigsten Funde überhaupt, bereichert. Nach zwei Jahrtausenden auf dem Meeresgrund des Aquatoriums von Lošinj wurde die Skulptur ans Tageslicht gebracht. Die Statue des Apoxiomen wurde in der Unterwasserwelt von Velike Orjule, einem Inselchen welches zusammen mit Male Orjule, Kozjak, Sv. Petar und Ilovik eine Gruppe südöstlich von Lošinj bildet, gefunden. Drei Jahre nach der Entdeckung wurde die Skulptur im Jahre 1999 endlich aus dem Meer herausgehoben und man ging an die Restaurierungsprozedur heran.
Der Apoxiomen zeigt einen griechischen Athleten, welcher soeben den Wettkampf beendet hat und welcher im Moment der Entspannung dargestellt wird, als er sich zur Gänze der Reinigung seines Körpers widmet. Die Skulptur des Apoxiomen entstand im 3. und 4. Jh. vor Christus und liegt stilistisch zwischen dem Klassizismus und dem Hellenismus.
Der kroatische Apoxiomen ist der siebente auf der Welt, wenn man seine Bedeutung mit Skulpturen desselben Rangs vergleicht und er hebt sich auch durch das hohe Niveau der Bewahrtheit hervor, sowie durch die Tatsache, dass auch die ursprüngliche Bronzegrundlage der Statue erhalten blieb. Eine Kopie der Statue ist im Museums-Galerieraum Kula auf Veli Lošinj ausgestellt.
Aromatischer Inselgarten
Der Inselgarten ist ein Ort, wo alle Pflanzen dieser Inseln angesammelt sind. Den Gästen wird die Möglichkeit einer fachkundigen Führung durch den Garten, mit Erklärungen der einzelnen Pflanzen, sowie einer Verkostung heimischer Produkte – hergestellt aus diesen Pflanzen – geboten. Zur Verfügung stehen verschiedene Liköre, Marmeladen, Tees, Lavendel u.ä.
Museum Mali Lošinj
Es wirkt in drei Museumsgebäuden in Veli Lošinj, Mali Lošinj und Osor, sowie auf zwei Inseln, Lošinj und Cres. Der Sitz des Museums von Lošinj ist im Palast Fritzy in Mali Lošinj, wo die ständigen Ausstellungen der Künstlerischen Sammlung von Mali Lošinj (Sammlung Piperata und Sammlung) aufgestellt sind, Galerie Fritzy.
Der Museums-Galerieraum Kula in Veli Lošinj ist Ausstellungsraum des Museums von Lošinj, wo neben den ständigen Ausstellungen über die Geschichte von Veli Lošinj auch die Galerie Kula untergebracht ist.
Die archäologische Sammlung Osor ist eine abgetrennte und fachkundig eigenständige Abteilung des Museums von Lošinj. Die ständige Ausstellung ist im ersten Stock untergebracht und der Raum im Erdgeschoss «loggie» bewirtet bereits seit Jahren im Sommer die Galerie «Juraj Dalmatinac» von Branka Hlevnjak.
Osor
Wie bereits zuvor erwähnt, befindet sich ein Zweig des Museums von Lošinj auch in Osor, einem kleinen antiken Städtchen auf der Insel Cres, welches auch für sich selbst eine Museumsstadt ist. Der antike städtische Marktplatz, auf welchem sich wunderschöne Gebäude aus dem XV. und XVI. Jh. befinden, das städtische Rathaus mit überdachter Loge, der Bischofspalast, sowie die besondere Kathedrale mit Glockenturm bilden den historischen Altstadtkern. Im Sommer verwandelt sich der ganze Ort zu einem Szeneraum, in welchem zahlreiche kulturelle Veranstaltungen abgehalten werden, von welchen sicherlich die Musikabende von Osor am bekanntesten sind.
Kirche Anunziata
Seit dem Jahr 1858 schmückt die gleichnamige Kirche mit klassizistischer Fassade das Kap Annunziata in der Bucht Čikat. Genau an diesem Ort warteten die Frauen von Lošinj vor der Kirche Annunziata auf ihre Männer – Seefahrer, welche nach mehrmonatiger Schifffahrt zu ihren Heimen zurückkehrten.
Kirche und Kloster des Hl. Franje
Die Kirche und das Kloster wurden im Zeitraum zwischen 1505 – 1513 erbaut, während der Glockenturm am Übergang vom 16. ins 17. Jh. entstand. Das Kloster des Hl. Franje befindet sich im Camp Rapoća und eben dieser Glockenturm ist eine der schönsten Dekorationen des Camps, welche ihm eine kulturelle Note verleiht.
Waldpark Čikat
Den heute bekannten Waldpark Čikat hat der bekannte Naturforscher Ambroz Haračić aus Lošinj im 19. Jh. gepflanzt. Durch den Wald führen heute zahlreiche Wanderwege, welche auf die Schönheit der Gegend hinweisen. Unmittelbar neben dem Waldpark in der Bucht Čikat schmücken den Spazierweg entlang dem Meer zahlreiche Villen der österreichischen Aristokratie, von welchen die bekannteste die Villa Karolina ist.










